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Mit Teamgeist zum Sieg
Foto: Marco Stepniak

Mit Teamgeist zum Sieg

Lesedauer: ca. 2 Min. | Text: Laura Tirier-Hontoy

Spätestens seit die Dorsten Reapers bei Vest Future den ersten Platz belegt haben, ist klar: Hier wächst ein Verein mit Herzblut und Vision.

Wir sind in den letzten zwei Jahren von 50 auf fast 150 Mitglieder gewachsen“, erzählt Vereinsvorsitzender und Trainer Dominik Mein. Besonders die Jugendabteilung boomt: 62 Kinder und Jugendliche trainieren regelmäßig auf dem Vereinsgelände an der Ellerbruchstraße. „Wenn an einem Trainingstag 40 Kinder kommen, wird’s eng. Deshalb bauen wir ein eigenes Feld für die U10.“ Das neue Spielfeld entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Hervester Tennisclubs. Dank der Unterstützung des Spendenprojekts der Sparkasse Vest kann dieses Projekt nun umgesetzt werden. Das Ziel ist ein Ort, an dem Sport und Gemeinschaft zusammenkommen.

Vest Future schlägt Wellen

Für die Reapers war die Spendenaktion Vest Future mehr als ein Zuschuss. „Wir haben schnell gemerkt, wie viel Schwung so etwas erzeugt“, sagt Mein. Bei Vest Future stellen Vereine ihre Projekte vor und werben um Sterne. Je mehr Sterne, desto höher die Förderung. Insgesamt stellt die Sparkasse 100.000 Euro für den guten Zweck bereit. Die Reapers nutzten die Aktion strategisch und mit voller Energie. „Unsere Community hat täglich abgestimmt und geteilt.“ Eltern, Freunde, Nachbarn und Football-Fans machten mit und die Reapers gewannen so nicht nur die Förderung, sondern auch enorme Sichtbarkeit. „Viele kannten uns vorher gar nicht, obwohl sie bei uns um die Ecke wohnen.“

Mit Haltung und Herzblut

Wer in einem Jahr einen der ersten drei Plätze belegt, ist für das nächste Jahr von der Teilnahme ausgeschlossen. Damit will man erreichen, dass möglichst viele Vereine die Chance erhalten, ganz nach vorne zu gelangen. Doch ihre Erfahrungen möchten die Reapers trotzdem weitergeben. Für Dominik Mein steht fest, was den großen Erfolg ausgemacht hat. An erster Stelle müsse ein Projekt Sinn stiften: „Menschen unterstützen keine Zahlen, sie unterstützen Ideen, die sie berühren. Wenn man selbst für eine Sache brennt, spüren die Leute das.“ Ebenso wichtig sei es, die eigene Geschichte zu erzählen. Die Reapers machten von Beginn an transparent, wofür sie die Förderung benötigen: ein sichtbares Ziel, das viele mittragen wollten. Ein dritter, entscheidender Punkt sei die Kommunikation. Der Verein informierte täglich, bat um Sterne und motivierte die Community. Und schließlich rät Mein zu Mut zur Reichweite: Die Reapers suchten bewusst Kontakt zu anderen Football-Communities. „Football is Family, und diese Familie hat uns getragen“, fasst Mein zusammen.

Starke Jugend, starke Zukunft

Das Herz des Vereins schlägt in der Jugendarbeit. Statt nur auf erfahrene Ex-Spieler zu setzen, bilden die Reapers gezielt engagierte Eltern zu Coaches aus. „Bei 30 Kindern unter 13 brauchst du mehr als Taktik, du brauchst Geduld und Empathie“, sagt Mein. „Wir suchen Menschen, die zu den Kindern passen und schicken sie dann zur Trainerausbildung.“ Mit dieser Philosophie schaffen die Reapers ein Umfeld, in dem Kinder Selbstvertrauen, Disziplin und Teamgeist entwickeln. „Unsere Zukunft ist die Jugend“, betont Mein. „Wenn wir heute gut ausbilden, stehen morgen starke Spieler auf dem Platz.“

Info
Vest Future

www.vestfuture.de

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